Ciandra ist fertig, schon wieder

Nicht nur körperlich und seelisch, schätze ich. Daran hat sich nach wie vor nichts geändert. Mittlerweile bin ich aber über den fünften Teil drüber: Statt vorher 531 Seiten sind es nun 571. Es sind also deutlich weniger dazu gekommen als damals bei Feymandra.

Jetzt ist Ciandra also fertig. Hat ja auch nur gute zwei Jahre gedauert, das zu überarbeiten – aber fehlende Zeit und fehlende Lust nach notwendiger anderer Arbeit taten eben ihr Übrigens.

Jetzt also zu Amanda und dann zu neuen Horizonten. Mal sehen, wie lange das dauert.

LG

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Die Welt wird verrückt #3

Jetzt ist es also offiziell in der Türkei: Evolutionstheorie abgeschafft, Zeit für die säkularen Inhalte verkürzt. Ich hatte ja darüber ja schon einmal etwas geschrieben. Der Abzug der Bundeswehr aus Incirlik? Ist verglichen zu all unseren nach wie vor bestehenden wirtschaftlichen Hilfen und den nach wie vor laufenden Beitrittsverhandlungen zur EU nicht nur zu vernachlässigen, sondern geradezu ein außenpolitischer Witz.

Tja … man muss es sagen, wie es ist: Der Islam hat ein Problem. Das mag an fehlenden 500 Jahren Aufklärung liegen, die man „hier im Westen“ durchlebt hat. Das mag an der Problematik der Globalisierung liegen, dass man auch noch so irre Gedanken ganz schnell transportieren und jeden erreichen kann. Das mag aber auch einfach an der Religion selbst liegen und jeder Versuch, das zu relativieren mit einem Verweis auf z. B. die christliche Vergangenheit oder die Tatsache, dass es auch christlichen Terror gibt, zieht einfach nicht. Denn wir leben jetzt und nicht vor 500 Jahren. Auch ist der christliche Terror eher eine Randerscheinung und kein globales Phänomen. Ebenso ist zu bemerken, dass es keine christliche Regierung gibt, die Andersgläubige unterdrückt oder als Hexer verbrennt.

Stattdessen kann man diese relativierenden Argumente selbst relativieren. Denn: Vernünftige säkulare Gedanken können genauso schnell transportiert werden. Nur stehen doch die meisten Muslime hinter der Scharia. Allein von den türkischen Migranten glaubt jeder zweite, dass seine Religion bzw. die Scharia über dem Gesetz steht. Na hurra, können wir uns darauf einrichten, hier in den nächsten Jahren auch bald Peitschenhiebe für das Händchenhalten zu erdulden.

Ich meine: Bauchfreie Tops in Schulen sind doch schon verboten und Schweinefleisch gibt es doch auch kaum noch oder? Wir machen jetzt schon mit, was diese „Irren“ verlangen. Die Richtung ist die Gleiche … und das ist nicht nur traurig, sondern das finde ich regelrecht befremdlich. Fühlt sich durch diese Gängeleien schon in Deutschland so an, als würde man in der islamischen Republik Erdostan leben.

Das ganze lässt sich problemlos auf Europa übertragen. Ich bin mal gespannt, wo das alles hinführt – und ich bin skeptisch, was den Islam angeht. Denn es steigen viel zu wenige dort auf die Barrikaden: Die meisten begrüßen diese Änderungen schließlich und das ist eben ein Problem der Religion selbst.

Auch muss man sagen: Wer noch freiwillig in diese Länder geht, der hat einen Schaden und sollte vorher eine Verzichtserklärung unterschreiben. Wenn er dann verknackt wird, wegen was auch immer, dann kräht wenigstens kein Hahn mehr danach. Da stehe ich ja auf einer Linie mit John McCain. Würde das aber nicht nur auf Nordkorea beziehen, sondern auch auf die islamischen Länder.

Der Islam hat ein Problem. Das liegt insbesondere an den islamischen Regierungen, welche diese Radikalität fördern – und am Westen, der für Profite einfach mitmacht.

LG

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Lichtshow

Diesmal hat es geklappt mit den Blitzen. Zuletzt waren die ja wahlweise immer mitten in der Nacht, wo ich lieber schlafe, oder mitten am Tag, wo man trotz Wolkendecke nicht so viel Dunkelheit hatte. Diesmal eher am Abend, sodass es sich mit der Dunkelheit ganz gut gepasst hat. Daher ein paar Impressionen nachfolgend.

LG

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Gar nichts mehr zu tun

Es sind mittlerweile alle notwendigen Löcher gebohrt und bis auf Weiteres reichen die erst einmal, die Risse in den Wänden sind soweit „normal“, es zieht nicht mehr unter der Tür durch, weil die Dichtung repariert bzw. überhaupt mal eingebaut wurde, und es funktioniert sogar die Gegensprechanlage! Ja, richtig faszinierend, dass mittlerweile ein Elektriker fähig genug war, das Ding zum Laufen zu bringen. Es war ja auch nur der dritte Anlauf seitens einer Firma, nachdem die ersten beiden Firmen das verkackt haben. Was für ein Verschleiß an Leuten …

Einzig eine Silberfischchen-Plage habe ich noch und ich muss mir die Frage stellen, wie ich jetzt eigentlich meinen vorhandenen Beamer an die Deckenhalterung bringen kann. Aber das klärt sich schon noch.

Für jedes Problem gelöst kommt auf jeden Fall immer irgendein Neues. Es wird nicht langweilig. Auch, wenn es manchmal so aussieht.

LG

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Leberkrebs

Habe ich noch nicht. Könnte aber sehr wahrscheinlich sein. Denn interessanter Weise haben zwei nähere Familienmitglieder zum selben Zeitpunkt Leberkrebs diagnostiziert bekommen und konnten sich im Krankenhaus sogar abklatschen, sodass man mir direkt geraten hat, aufgrund von möglicherweise erblichen Ursachen ein regelmäßiges MRT machen zu lassen.

Würde mich bei meinem Wrack von Körper ja kaum wundern, wenn das auch klappt, wäre aber trotzdem ärgerlich. Bei allem, was ich sonst so erwiesenermaßen mit mir rumschleppe bzw. was ich potenziell mit mir rumschleppe und weswegen ich ja eigentlich zur halbjährlichen Überprüfung müsste, ist das nur ein weiterer Stichpunkt auf der Liste.

Man rackert sich ab, reißt sich den Arsch auf – und verendet dann noch vor der Rente. Das ist traurig.

LG

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Entlarvend #3

Sexismus in der Sprache war mal (bzw. ist immer noch). Bin kürzlich aber über noch etwas gestolpert: die Debatte um Sexismus in der Werbung. Haha, das ist auch wieder peinlich, weil es einfach so engstirnig ist und zu den ganzen Feminismus-Gender-Irren (d. h. vorzugsweise der linkspolitischen Fraktion) passt.

Da wurde mittlerweile tatsächlich in gewissen Stadtteilen Berlins „sexistische Werbung“ verboten und in einigen wird es wohl, dank bisheriger Mehrheit, weil SPD und co. eben noch nicht überall zugrunde gewählt worden sind, so kommen. Ich bin zugegeben sehr angetan von der Möglichkeit, gegen Sexismus vorzugehen. Ich sehe da allerdings verschiedene Probleme. Eines dieser Probleme ist vor allem der Teil, weswegen dieser Beitrag auch unter das Schlagwort „entlarvend“ fällt. So ist die Begründung, mit der man diese Verbote anstrebt, die, dass man „frauenfeindliche“ Werbung verhindern will. Alles klar, aber was ist eigentlich mit der Männerfeindlichkeit? Das wirft doch wieder ein Licht auf die Leute, die hier nach Verboten schreiben.

Auch denke ich, dass viele der Probleme eher humorvoll anmuten und nichts mit Diskriminierung zu tun haben. Mal davon abgesehen, dass ohnehin jeder etwas anderes als diskriminierend empfindet (wie man ja offenkundig sieht). Ich finde das Bild einer in Unterwäsche bekleideten Frau mit dem Spruch „Frischfleisch gibt’s bei uns“ beispielsweise witzig. Genauso finde ich den Spruch „Was ist der Unterschied zwischen Jungs und Pickeln? Pickel wirst du schneller wieder los“ witzig, ebenso auch wie die Sache, wo die Frau eben ein Schnitzelhaus über Alexa suchen muss, weil der Mann das Grillen verkackt. Brisanter Weise gibt es den #Aufschrei aber nur zu einem Thema. Richtig geraten, dem ersten Beispiel. Denn ein halbnackter David Beckham stört eigentlich niemanden so richtig.

Ein weiteres Argument dagegen ist, dass die logische Argumentation dieser Leute vollkommen fehl geht. „Weil junge Menschen durch den Sexismus in der Werbung selbst sexistisch werden können“, so kann man diese Argumentation zusammenfassen. Also ich halte von der Jugend ja auch nicht mehr so viel, aber ganz so blöd ist die Jugend nicht. Zumal – auch witziger Weise – dieselbe Argumentation von z. B. den Homophoben verwendet wird. „Junge Menschen können durch die Konfrontation mit Homosexualität in der Schule eher homosexuell werden“, nein, können sie nicht. Ebenso wenig, wie sie sexistisch werden, nur weil sie potenziell sexistische Werbung schauen. Es wird niemand zur Hausfrau, weil er eine Hausfrau sieht.

Mag sein, dass es Extremfälle gibt, die nicht schön zu sehen sind und im Fremdschämen enden. Aber statt Verbote wie die Taliban und Nordkorea auszusprechen (da gehe ich ganz mit Herrn Martenstein mit, der auch bezüglich dem Gender-Irrsinn auf meiner Linie ist), sollte man darüber reden und das z. B. in der Schule (Stichwort: Medienkunde) thematisieren. Guckt mal, Jungs und Mädels, stellt ihr euch so eine Frau vor? Was denkt ihr von dieser Art Werbung? Wollt ihr auch ein dummes naives Mädel sein? Wollt ihr auch als dümmlicher muskelbepackter Cola-Boy enden? Oh, richtig. Männliche Diskriminierung ist ja nicht sexistisch. Schwachsinn, da Verbote zu fordern.

Zumal muss man sich natürlich auch fragen, wie man die Werbung sonst gestalten kann. Gerade durch derartige Idiotie schafft man einen Aufhänger und im Regelfall wissen die Leute einen Scherz zu würdigen. Wenn nicht, haben sie eh andere Probleme. Auch wird natürlich spannend, welche Sittenwächter darüber befinden, wann eine Werbung sexistisch ist. Fragen, welche hier schuldig bleiben. Gleichberechtigung ist eben etwas anderes.

Ich denke stattdessen sogar, dass wir drängendere Probleme in der Werbung haben. So ist es weitaus fragwürdiger, wie ich finde, wenn den ganzen Tag – noch besser sogar im Kinderprogramm selbst – Werbung für Verhütungsmittel, Scheidentrockenheit, Sex-Spielzeuge oder gleich einen möglichst wunderbaren Orgasmus läuft. „Was ist ein Orgasmus“ hörte ich kürzlich von einem Minderjährigen. Aber nein, gehen wir den Sexismus in der Werbung an – indem wir neuen Sexismus schaffen, weil wir zu engstirnig sind und wahre Gleichberechtigung eigentlich ablehnen. Hurra.

LG

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Syrisches Dorf bauen

Damit geht die Integration sicher voran.

Es herrscht ja seit Jahrzehnten eine Diskussion darüber, wie man andere Leute am besten integrieren kann. Relativ früh hat sich eigentlich gezeigt, dass das vorzugsweise mit Sprache und Partizipation klappt. Sicher sind das nicht die einzigen Schlüssel zu einer Integration, wohl aber relativ große. Jetzt frage ich mich schon, wie man auf den vollkommen weltfremden Gedanken kommen kann, ein komplettes Dorf nicht nur neu anzulegen, sondern in dieses Dorf auch die komplette ursprüngliche Gemeinschaft aus Syrien zu verlegen.

Da können ja alle wunderbar bei ihrer Sprache bleiben und sich in keiner Weise gesellschaftlich oder politisch einbringen. Auf der positiven Seite: Die Leute brauchen sich, wenn ein Anschlag geplant oder ein anderes Verbrechen begangen wird, dann gar nicht erst aus der Demokratie verabschieden, denn sie waren nie in einer drin.

Verstehen kann ich es trotzdem nicht.

LG

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Rationale Entscheidungen bei der Wahl

Sind ja vermutlich was Gutes. Müssten im Regelfall wie folgt ablaufen: Partei X vertritt meine Linie, also wähle ich Partei X. Dass es in aller Regel so ist, dass die Linie nach der Wahl über den Haufen geworfen wird, kann man jetzt nicht unbedingt als Gegenargument ansehen, die anderen zu wählen, sondern eher, zum Hartz-4-Nazi (Nichtwähler, so werden die ja bekanntermaßen in einigen linken Kreisen genannt, haha) zu mutieren.

Jetzt? Hörte ich kürzlich die Argumentation: „Ich wähle Partei X nicht, weil ich sie toll finde, sondern, weil die anderen schon eine Mehrheit haben!“

So kann man es also auch machen. Das ist für mich traurig. Man wählt also gar nicht mehr, weil man etwas Positives erwartet, sondern, weil man einer großen Mehrheit einfach nur schaden will? Der Wahnsinn, was so in den Köpfen mancher Leute vorgehen muss.

LG

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