Amanda ist fertig – Fantasmic vorbei

511 Seiten sind es im Moment bei Amanda. Dürfte noch mal eine Revision des Ganzen geben, aber alles in allem ist die Fantasmic-Reihe damit rum. Wer es lesen will, muss mich nur anschreiben.

Werde mich jetzt einem kleinen SciFi-Projekt widmen.

LG

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Zur Eintragung des Namens Lucifer / Luzifer als Vorname durch deutsche Standesämter

‚Lucifer ist kein zugelassener Vorname in Deutschland. Das hat Gericht in Kassel entschieden.‘

Den Unsinn las ich kürzlich. Genau auf diese Weise kommt es, dass Leute den Medien nicht vertrauen:

  • die Sache mit dem Lucifer, der dann Lucian genannt wurde, hat das Gericht in Kassel nicht entschieden. Es wurde kein Urteil gefällt. Die Eltern haben sich einfach von einer Alternative überzeugen lassen, sodass es nicht zu einer Verhandlung kam,
  • verbotene Vornamen gibt es nicht allzu viele, wenn überhaupt. Selbst Kain und Judas gibt es als Namen. Das Ganze hängt in aller Regel von der Willkür der Standesbeamten ab,
  • natürlich gibt es auch Luzifers und Lucifers in Deutschland, die wurden von verschiedensten Standesämtern eingetragen. Seit ein paar Tagen gibt es auch einen Lucifer mehr. Verboten ist da also nichts. Nicht zuletzt, weil die ganze Sache mit der Teufelsassoziation Schwachsinn ist. Wie sagte der Arzt dazu doch: Wer sich ein wenig mit der Materie auskennt, der weiß doch, dass das nichts mit dem Teufel zu tun hat.

Wie kam es trotzdem zur Assoziation mit dem Teufel? Dazu muss man sich die Geschichte ansehen und auch die Herkunft des Namens.

  • Lucifer kommt aus dem Lateinischen, meint Lichtträger / Morgenstern / Venus. In dieser Form symbolisiert es die damalige Mythologie.
  • Lucifer in diesem Zusammenhang beschreibt auch Jesus (siehe Neues Testament oder auch das Exsultet). Es gibt sogar einen katholischen Heiligen, der Lucifer heißt.
  • Die Sache mit dem Teufel kam dann im Mittelalter auf. Spannend ist hier auch eine mehr oder weniger falsche Bibelübersetzung der King-James-Bibel, wo das kleingeschriebene lucifer plötzlich als Name Lucifer großgeschrieben wurde.
  • Die alten Übersetzer/Ausleger der Bibel (Origenes, Tertullian, Augustinus von Hippo) haben lucifer diesbezüglich auch noch klein geschrieben und unabhängig von  der Kleinschreibung, rein von der Interpretation her, nicht mit dem Teufel identifiziert. Selbst Martin Luther hat noch von einem groben Fehler gesprochen, den Teufel hier mit dem Wort Lucifer in Verbindung zu bringen.
  • Es handelt sich demnach um das Reinlesen und Reininterpretieren von etwas in einen Text, das es so gar nicht gibt. Hier ist insbesondere Isaiah 14:12-17 zu benennen.

Das soweit zum Lucifer und zum Hintergrund. Nun ist es richtig, dass die Standesbeamten leider nach dem eigenen Befinden Namen ablehnen können. Das ist so ähnlich wie mit der Asylsache bei Migranten: Stehst du an der Grenze und sagst Asyl, kommst du rein. Sagt der Standesbeamte was vom Kindeswohl, bist du raus. Völlig egal, ob da etwas Wahres dran ist.

Das heißt letztlich:

  • Man ist gut beraten, sich im Vorfeld seiner Namenswahl ein Gutachten zu holen, wobei hier die Namensberatung der Universität Leipzig zu empfehlen ist (denn die sehen Lucifer/Luzifer nicht so kritisch wie die Gesellschaft für deutsche Sprache, die den Namen (noch) nicht empfiehlt).
  • Ansonsten bleibt nur auf Knatsch aus zu sein und vor Gericht zu ziehen. Präzedenzfälle sind zu begrüßen.

Wäre es vor diesem Hintergrund  zu einer Verhandlung gekommen, schätze ich mal so freimütig, dass das Gericht den Namen nicht verboten hätte. Da hätte sich der Staat weit aus dem Fenster lehnen und die Eltern als Satanisten brandmarken müssen, um wirklich eine Zuordnung zum Bösen herzustellen und dem Kindeswohl zu schaden.

Lucifer/Luzifer ist also nicht der ursprüngliche Name des Bösen und er ist nicht verboten, sondern wird mit gewisser Regelmäßigkeit auch als Name von Standesämtern eingetragen. Man muss nur hoffen, dass der Standesbeamte einen guten Tag hat und kein unwissender Mensch ist.

Für noch mehr Details kann man mich aber gern privat anschreiben.

Quellen dabei sind übrigens:

Albani, M. (2004): The Downfall of Helel, the Son of Dawn, in: Auffarth, C. & Stuckenbruck, L. T. (Eds.): The Fall of the Angels, S. 62.
Bamberger, B. J. (2006): Fallen Angels: Soldiers of Satans Realm, S. 148f.
Berlin, A. (2011): The Oxford Dictionary of the Jewish Religion, S. 651.
Calvin, J. (2007): Commentary on Isaiah, I: 404.
Dembski, W. A. (2009): The End of Christianity, S. 219.
Fekkes, J. (1994): Isaiah and Prophetic Traditions in the Book of Revelation, S. 187.
Frick, K. R. H. (2006): Satan und die Satanisten I-III, Teil I, S. 193 u. 216.
Kelly, J. F. (2002): The Problem of Evil in the Western TRadition, S. 44.
Jeffrey, D. L. (1992): A Dictionary of Biblical Tradition in English Literature, S. 199.
Link, L (1995): The Devil, A Mask without a Face, S. 24.
Ridderbos, J. (1985): The Bible Student’s Commentary: Isaiah, S. 142.
Theißen, G. (2009): Erleben und Verhalten der Christen, S. 251.

LG

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Mustervorlage für den Gender-Hinweis in Hausarbeiten und co: Gendern und geschlechtsneutrales Formulieren richtig erklärt

Mein Vorschlag für den absurden Gender-Hinweis nachfolgend.

In dieser Arbeit werden die generischen Begriffe wie Schüler, Student oder Fachkraft verwendet. Es werden mit diesen generischen Begriffen stets alle Geschlechter gemeint. Dies stellt nicht nur den klassischen Fall von Sprache dar, sondern gebietet sich auch aus verschiedenen Gründen:

  • Die deutsche Sprache kennt drei Geschlechter. Eine pauschale Zuordnung von sprachlichen zu biologischen Geschlechtern ist nicht existent.
  • Eine sprachliche Kenntlichmachung der biologischen Geschlechter im Text ist nicht konsequent durchzuhalten, da es keine einheitliche Form dafür gibt.
  • Eine sprachliche Kenntlichmachung der biologischen Geschlechter im Text vernachlässigt das dritte Geschlecht des Diversen und ist demnach diskriminierend.
  • Eine sprachliche Kenntlichmachung der biologischen Geschlechter macht das Lesen eines Textes unmöglich oder sorgt für weitere Diskriminierung, da unterschiedliche Lesarten gegeben sein können.

Demnach wird nicht aus Gründen einer vermeintlich besseren Lesbarkeit auf die generischen Begriffe zurückgegriffen, sondern stattdessen aus Gründen der Sprachlogik, der Einheitlichkeit und der Anti-Diskriminierung.

Also ich würde es so unterschreiben und Knatsch riskieren.

LG

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Doch wieder starten: Berliner Polizei, Seenotrettung, Migration …

Ich überlege ernsthaft, ob ich doch wieder blogge und meinen Frust von der Seele schreibe. Bei so viel Unsinn, der läuft und einfach nicht weniger wird, liegt es ja nahe, da auch etwas dazu zu sagen. Über MeTwo habe ich mich immerhin schon in einem Kommentar auf einen Beitrag kürzlich verächtlich geäußert – und dabei bleibt es auch erstmal.

Jetzt? Will die Berliner Polizei im EU-Ausland neue Leute anwerben. Voraussetzung? Die Sprache, die man ja über die Goethe-Institute lernen könne. Dass die Leute im EU-Ausland oft genug ein ganz anderes Wertesystem haben, dem mitunter jede Kompatibilität abhanden geht, scheint da gar nicht zu interessieren. Selbst innerhalb der EU sind ja die Werte schon grundverschieden …

Sieht für mich nach einer weiteren Lösung aus, die einen Charakter des Dümmstmöglichen aufweist. Gleichzeitig scheint sich das aber auch in die gegenwärtigen Verfahren einzureihen: Kulturelle Bildung der Migranten? Integration der Migranten? Am Arsch. Es wird ja noch nicht mal die Sprache vernünftig gelernt. Zumeist dürfte man nicht mal den Migranten einen Vorwurf machen können, sondern dem Staat. Der ist es doch, welcher diese Zustände am laufen hält, wo man gleich noch mal einen Seitenhieb gegen die Leute austeilen kann, die kürzlich hier ein Banner vom Völkerschlachtdenkmal gehängt haben.

Seenotrettung schön und gut, aber solange man die Leute dann jedes Mal nach Europa karrt, anstatt zurück zur Küste, wo sie herkommen, wird sich nichts an der bisherigen Problematik ändern. Ganz hart ausgedrückt? Wenn man sie nicht zurückführen kann und solange es auch keine hinreichenden Einwanderungsgesetze gibt, dann muss man die Leute ertrinken lassen. Nur dann wird sich irgendwann rumsprechen, dass es vielleicht keine so gute Idee ist, mit einem überbelegten Schlauchboot nach Europa übersetzen zu wollen. Sie jedes Mal hierher zu holen ist keine Lösung, gerade vor dem Hintergrund fehlender kultureller Bildung und fehlender Integration.

Nichts gelernt aus den Gastarbeitern. Da können manche nach 60 Jahren BRD ja noch nicht mal die Sprache.

LG

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Blogpause

Ja, so sieht es aus. Ich alter Hass-Verbreiter und Kinder-zu-Gewalttätern-Erziehender mache eine Pause. Mal wieder, muss man ja sagen. Hatte zwischendurch ja immer die eine oder andere Pause, wobei ich jüngst ja zwei Jahre und jetzt drei Monate durch-gebloggt habe.

Vieles wurde entlarvt, viele offene Fragen bleiben, viel Wut in die Welt gelassen. Muss mich jetzt weiter meiner Kindererziehung widmen, da habe ich einfach keine Zeit, hier ständig was vorzubereiten – denn ob man es glaubt oder nicht: Das kostet Zeit.

Wo man auch einmal bei den Kindern ist: Verfickte künstliche Sommerzeit am Arsch! Erkläre dem Kind mal, dass es jetzt eine Stunde eher (später) ins Bett oder aufstehen soll. Da hat ja mein Biorhythmus schon Probleme.

Eines Tages wird es vielleicht wieder weiter gehen. Bin ich mir sicher, der Irrsinn in der Welt wird ja nicht weniger. Bis dahin bin ich ja über die üblichen Kanäle meiner E-Mail-Adresse oder ICQ-Nummer zu erreichen.

Aber erstmal brauche ich einfach Ruhe und muss meine Zeit eben in andere Dinge stecken. Beispielsweise auch in die Bewaffnung und Kampfausbildung der Kinder. Ich meine: Bei einem Anstieg von 670% an schweren Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung hier in Leipzig und übelstem religiösem Mobbing an Schulen bundesweit kann man wohl nicht mehr vorsichtig genug sein.

LG

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Konzept von Leben und Tod

Ein 9jähriger hat seine 13jährige Schwester erschossen. So weit so bizarr. Mein erster Gedanke war: Vermutlich so geschehe in Amerika. Wer hätte das gedacht, es war tatsächlich in Amerika – das hat es schon mal weit weniger bizarr wirken lassen.

Schelmisch mag man an der Stelle meinen: Schade eigentlich, dass die Schwester keine Waffe hatte. Sonst hätte sie sich bestimmt wehren können.

Weitaus bizarrer finde ich, dass 1. wieder die alte Gewalt-und-Spiele-Diskussion raus geholt wird, anstatt sich zu fragen, wie der Knabe überhaupt wieder an die Waffe gekommen ist oder welche sozialen und psychologischen Probleme da im Hintergrund stehen. Denn hätte er keine Schusswaffe gehabt, hätte er seiner Schwester wohl das Nudelholz übergezogen. Von dem her nimmt das nicht mal etwas.

Aber wie kann es überhaupt dazu kommen? Spiele sind es erwiesenermaßen ja nicht, sodass hier ganz andere Probleme zugrunde zu legen sind. Aber die sind komplexer und werden deswegen gern ausgeklammert.

Ganz wirr finde ich übrigens Statements, die dem Jungen ein Verständnis von Leben und Tod absprechen. Er ist ja noch so jung und weiß doch gar nicht, was er getan hat. Ja, wenn er geistig behindert ist, wird er das nicht wissen. Aber ein normales 9-jähriges Kind dürfte mit dem Konzept von Leben und Tod, dass das eine nun mal ziemlich endgültig ist, erst recht, wenn man dem anderen eine Kugel in den Kopf jagt, durchaus vertraut sein. Andererseits: Amerika. Wen wundert es noch, da sind die Leute vielleicht nicht ganz so vertraut mit wichtigen Konzepten.

LG

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Armut und Sklaverei

Die neue Regierung steht und die ersten Worthülsen werden abgefeuert. Bei dem Kaliber, was da so abgeht, wundert mich nicht, dass man so etwas nach der Wahl fabriziert. Fängt ja schon mit diesen wirren Äußerungen zum Thema des Schwangerschaftsbbruchs von Jens Spahn an. Ich bin zwar auf einer Linie, dass Verfechter von tierischen Lebens höchst selten auch in dieser missionarischen und teils radikalen Weise für menschliches Leben eintreten – aber das sind dann auch wieder zwei grundverschiedene Sachen. Aber darauf will ich gar nicht hinaus (ich bin übrigens auch gegen dieses idiotische Gesetz, was Werbung für Schwangerschaftsabbrüche verbietet, aber ich bin allgemein sehr oft gegen so pauschale Verbote).

Worauf ich hinaus will sind die Aussagen von sowohl SPD als auch CDU/CSU zum Thema Hartz IV. Der eine sagt, dass Hartz IV nicht Armut bedeutet. Der andere will Langzeitarbeitslose im Rahmen eines sozialen Arbeitsmarktes unter das Volk bringen. Könnte man so stehen lassen als dummes Gelaber von nicht minder kompetenteren Leuten.

Wenn man am (staatlich festgesetzten) Existenzminimum und bei jedem Scheiß, selbst dem Schulzeug oder dem Heizungsöl, nachfragen muss, ob man das jetzt auch wirklich bewilligt bekommt, und wenn man sich gerade einmal, wenn überhaupt, einen Rest an Würde und Lebensqualität bewahren kann, dann halte ich das schon für Armut. Das darunter, was Obdachlose angeht, ist zweifelsohne auch Armut. Aber Hartz IV doch genauso.

Solche Äußerungen zeugen einfach davon, wie wenig Realitätssinn noch in jemandem steckt, wenn er jahrelang seine ~10.000 € im Monat bekommt und sich dank Pension um nichts mehr Sorgen machen muss.

Das andere, dass man Langzeitarbeitslose ja für soziale Projekte einspannen kann ist genauso schwachsinnig. Fängt schon damit an, dass das ja freiwillig sein soll. Alles klar, wenn der Langzeitarbeitslose also einfach keinen Bock hat, für den Mindestlohn zu ackern und sich, dafür, dass er sich den Arsch aufreist, faktisch nicht mehr verdienen würde als wenn er zu hause faul rumliegt, passiert nichts? Haha, am Arsch. Da wette ich doch darauf, dass es dann zu Sanktionen kommt. Das ist das eine. Das andere ist doch, was man vermuten dürfte, dass das dann massiv von den Unternehmen ausgenutzt wird. Eine Vollzeitstelle schaffen, teuer Geld bezahlen? Pff, einfach einen vom Staat subventionierten Langzeitarbeitslosen holen, dem man nur den Mindestlohn zahlen muss. Das wird doch ausgenutzt von vorne bis hinten und damit wird eine neue Art der Sklavenarbeit geschaffen.

Aber einfach mal was gesagt haben, was sich nach Programm anhört. Kompetenz sieht anders aus.

LG

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