Der Aufstieg der Schwingen: Feymandra

Der erste Teil vom neuen Zyklus hat es zu Kindle geschafft: Der Aufstieg der Schwingen, die Epoche des Heiligen Ordens I: Feymandra. Das Cover kommt dabei von dort. Diesmal nicht von „meinem“ Polen.

 

Die anderen beiden Teile, also Ciandra und Amanda, folgen zeitnah.

 

LG

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Reefa jetzt auch im Ausweis #4

Es ist geschehen. Tada.

Endlich hört der Unfug mit „Reefa Reefa“ auf, wenn man bei Online-Dokumenten Vor- und Nachname eintragen muss! Sowas sagt einem aber auch niemand vorher. Das ist wie dieser Unsinn mit „Bitte keine Zahlen im Straßennamen“, danke. Vor allem, wenn man dann versucht, seine Straße auszuschreiben, gerät man an auch wieder an die Grenzen: „Straßenname zu lang“, alter! Moderne Technik am Arsch.

LG

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Reefa jetzt auch im Ausweis #3

Ein Künstlername im Ausweis ist schön. Das Problem ist, dass ein alleiniger Künstlername mitunter zu Problemen führt. Nämlich immer dann, wenn ein Dokument einen Vor- und einen Nachnamen verlangt. An dieser Stelle musste ich immer „Reefa Reefa“ schreiben, was natürlich, wenngleich rechtlich nicht zu beanstanden, absurd aussieht.

Deswegen bin ich ab jetzt Reefa Frostwind.

Die Bestätigung zur Beantragung des neuen Passes habe ich schon mal. Jetzt muss ich nur noch zum Amt, den Pass beantragen und ihn später abholen. Dann folgt auch wieder ein Foto.

Mit Reefa Frostwind und den damit verbundenen Initialen RF passt auch der Siegelstempel, den ich habe. Muss nur noch schauen, wie ich den Namen im Blog etc. ändern kann. Hurra, Technik.

LG

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Vom Planen eines perfekten Mordes

Nachdem mein Suizid-Beitrag hier schon derjenige Beitrag ist, der am häufigsten geklickt wird – mich würde ja interessieren, ob es geholfen hat, aber das dürfte schwer herauszufinden sein – und nachdem ich des Öfteren über möglicherweise fremd wirkende Dinge nachdenke, dachte ich mir, ich schreibe einen neuen Beitrag zu einem nicht weniger spektakulären Thema: Mord. Nicht nur irgendein Mord, denn mit einer Axt kann jeder daher kommen. Es geht um den perfekten Mord

Ich stellte mir jedenfalls kürzlich die Frage, wie man eigentlich einen perfekten Mord begehen könnte. Gleichwohl ist die Beschreibung eines perfekten Mords natürlich selbst schon schwierig – denn ein perfekter Mord dürfte sich dadurch auszeichnen, dass niemand auf den Täter kommt. Wenn man einen Obdachlosen umbringt, den plakativ gesprochen keiner vermisst, dann wird wahrscheinlich auch keiner danach suchen. Spannender ist der Fall also, wenn es jemanden trifft, der auch vermisst wird. Die Suche nach dem Täter und der fehlende Erfolg eben jener Suche zeichnen meines Erachtens nach den perfekten Mord aus.

Das als Beschreibung, was überhaupt einen perfekten Mord definieren könnte. Entsprechend bleibt die Frage, wie man ein Auffinden des Täters, das heißt also der eigenen Person, effektiv verhindert, wenn nun die Leiche vor einem liegt.

Egal wie ich es drehe und wende, ich bleibe dabei hängen, dass die Leiche entsorgt werden muss. Sicherlich kann man eine Leiche immer im Wald verscharren, in einen Fluss werfen oder auch im Meer versenken, wenn man zufällig am Meer wohnt. Aber da besteht zwangsweise das Risiko, dass sich diese Leiche irgendwann wieder auffindet. Selbst dann gilt dieses Risiko, wenn Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden wie z. B. das Befestigen eines schweren Steins im Opfer. Diesen könnte man in den Brustkorb des Opfers setzen, denn Kleidung oder Seile würden vielleicht der Witterung zum Opfer fallen und die Leiche würde dann irgendwo an den Strand getrieben werden. Auch mit Stein im Brustkorb und dem Opfer am Meeresboden ist nicht ausgeschlossen, dass es durch einen Taucher oder meinetwegen Google Earth entdeckt wird.

Es bleibt demnach dabei, dass die Leiche verschwinden muss. Und mit Verschwinden meine ich verschwinden. Angenommen man kann die Leiche zu sich in den Keller oder die Wohnung bringen und man verliert dabei nicht allzu viele belastende Indizien wie sein eigenes Blut am Tatort, stellen sich nur mehrere Probleme:

  • Man hat das ganze Blut um sich herum,
  • man hat Knochen, Sehnen und alles andere an Innerei, also Fette, Eiweiße und das ganze Zeug,
  • möglicherweise, neben sowas wie schwer zersetzbaren Gallensteinen, natürlich auch Metalle und Prothesen,
  • man hat nach geraumer Zeit den Geruch von sowohl Fäkalien als auch Verwesung,
  • und man muss das ganze Zeug irgendwie loswerden.

Sicherlich kann man jetzt einfach sagen, dass man sich sein Ölfass nimmt und die Leiche einfach in beispielsweise über die Kombination von Flusssäure und Salpetersäure auflöst. Ist ja des Öfteren der Renner. Nur hat man das als Normalsterblicher sicher nicht in rauen Mengen zur Verfügung, vom Ölfass mal ganz abgesehen, was den ganzen Unfug auch mitmachen muss. Darüber hinaus zeigt sich, dass die Leichen auf diese Weise wohl auch gewisse Spuren zurücklassen, die charakteristisch sind und unter dem Mikroskop auch in den Abflussrohren nachgeprüft werden können.

Hat man die entsprechenden Behältnisse zur Verfügung, rührt man regelmäßig im Säurefass und kümmert sich um größere Klumpen der Leiche separat, ist das sicherlich trotzdem eine nicht allzu schlechte Variante. Denn im Regelfall wird jetzt niemand das Abflussrohr untersuchen …

… mit der Leiche im Haus scheint es mir am besten, die zu zerkleinern und über die Toilette zu entsorgen. Knochen, Sehnen, Gewebe: Bekommt man auf dem heimischen Küchentisch sicherlich super zerkleinert – und wenn nicht, muss man sich eben ein Fleischerbeil oder eine Knochensäge kaufen. Am besten nur mit einem gewissen Vorlauf, sodass nicht von dem Amazon-Kauf der Knochensäge und dem Verschwinden einer Person des Umfelds eins und eins zusammen gezählt wird. Die Überreste kann man dann Stück für Stück den Orkus runter jagen.

Dabei sollte man nur beachten:

  • Zu lange und zu viel Lärm beim Zerkleinern der Leiche ist nicht so günstig, denn dann werden andere vielleicht aufmerksam. Also besser zur Mittagszeit das Fleisch und die Knochen zertrümmern, dann denken die anderen vielleicht, man macht nur Schnitzel.
  • Die Leichenteile müssen klein genug sein, um nicht zufällig die Rohre zu verstopfen.
  • Es muss auch etwas gegen den Geruch getan werden und gegen den Schmutz. Immerhin ist das eine langwierige Prozedur.

Der erste Punkt ist sicherlich einfach. Man macht es leise oder man macht es regelmäßig – oder man riskiert etwas mehr und versucht es als Hausarbeit zu verkaufen. Auch der zweite Punkt dürfte wenige Probleme bereitstellen. Wenn alles Matsch ist, fließt es sicher.

Nur der dritte Punkt dürfte, mal vom unerkannten Transport der Leiche im Kofferraum zuvor, eine große Herausforderung werden. Gegen den Schmutz beim Zerkleinern hilft sicherlich eine Plastikplane. Die dürfte von der Autofahrt und der Aufbewahrung im Kofferraum, man will ja kein rot geflecktes Leder haben, sicherlich noch vorhanden sein. Die Plane oder was man auch immer drunter leg, muss man hinterher und zwischendurch nur ausreichend reinigen. Denn eine blutüberströmte Plane im nächstbesten Mülleimer zu entsorgen und dadurch aufzufliegen, nachdem man sich so viel Mühe mit einer Leiche gemacht hat, wäre wirklich schade. Also selbst wenn man kein Tatortreiniger ist, braucht man ausreichende Reinigungsmittel!

Der Geruch steht dann wieder auf einem anderen Blatt. Hier ergibt sich schließlich das Problem der langwierigen Prozedur. Es ist anzunehmen, dass so eine Leiche schnell stinkt. Gegen den Geruch beim Arbeiten kann man sicherlich noch etwas tun. Abzugshaube an, Fenster auf und vielleicht etwas Deo versprühen? Immerhin arbeitet man ja nicht den ganzen Tag. Vielleicht hilf es auch, nebenbei ein schönes Gulasch zuzubereiten, dann hat man einen anderen natürlichen Geruch, der vielleicht überdeckend wirkt.

Vielleicht. Hier ergibt sich also ein offenes Problem. Ungeachtet dessen fängt die wirkliche Problematik mit dem Geruch an, wenn die Verwesung einsetzt. Genau hier muss man dem ganzen Prozess sicherlich zuvor kommen und die Leiche beispielsweise einfrieren. Eine erste Zerkleinerung und das Einfrieren in handlichen Tüten dürfte dabei ohne Weiteres machbar sein. Auf der anderen Seite ist natürlich problematisch, dass sich das Zerkleinern dadurch verzögert – denn jedes Mal muss so ein Sack mit Leichenteilen erst einmal aufgetaut werden.

Also heißes Wasser, Sack rein, warten …

… und dann muss man schauen, wie es riecht. Dann muss man Maßnahmen ergreifen wie die oben beschriebenen Möglichkeiten. Zum Zwecke der besseren Nachforschung überlege ich mir aber gerade, mir mal ein Huhn oder dergleichen frisch schlachten zu lassen und das Ganze auszuprobieren in der heimischen Tiefkühltruhe. Da wird man sicherlich Schlüsse ziehen können, inwieweit es sich mit dem Geruch bei anderen Lebewesen verhalten dürfte.

Sobald die Leiche nicht mehr gefunden werden kann, dürften selbst belastende Indizien, meinetwegen die DNS-Spur oder ein Fingerabdruck, entfallen. Vorausgesetzt jedenfalls, man verzettelt sich nicht in Widersprüche, gibt allgemein nicht aufgrund des schlechten Gewissens bei und konsultiert im Falle einer Vernehmung erst einmal seinen Anwalt. Ruhe bewahren, schätze ich. Wenn man genügend Zeit hat, kann man sicherlich auch selbst noch den Tatort reinigen, sodass neben der Leiche später auch gleich noch alle potenziell belastenden Spuren verschwinden und so auch die Chance auf eine Vernehmung sinkt. Aber diesen Fall würde ich mal außen vor lassen, zumal nicht jeder einen Hochdruckreiniger und Chemikalien mit sich herumschleppt.

LG

TL;DR: Leiche einfrieren, abschnittsweise zerkleinern, im Klo runterspülen und immer schön reinigen sowie sich um den Geruch kümmern, dürfte, abseits von einigen Restzweifeln, einem perfekten Mord sehr nahe kommen.

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Amanda ist fertig – Fantasmic vorbei

511 Seiten sind es im Moment bei Amanda. Dürfte noch mal eine Revision des Ganzen geben, aber alles in allem ist die Fantasmic-Reihe damit rum. Wer es lesen will, muss mich nur anschreiben.

Werde mich jetzt einem kleinen SciFi-Projekt widmen.

LG

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Zur Eintragung des Namens Lucifer / Luzifer als Vorname durch deutsche Standesämter

‚Lucifer ist kein zugelassener Vorname in Deutschland. Das hat Gericht in Kassel entschieden.‘

Den Unsinn las ich kürzlich. Genau auf diese Weise kommt es, dass Leute den Medien nicht vertrauen:

  • die Sache mit dem Lucifer, der dann Lucian genannt wurde, hat das Gericht in Kassel nicht entschieden. Es wurde kein Urteil gefällt. Die Eltern haben sich einfach von einer Alternative überzeugen lassen, sodass es nicht zu einer Verhandlung kam,
  • verbotene Vornamen gibt es nicht allzu viele, wenn überhaupt. Selbst Kain und Judas gibt es als Namen. Das Ganze hängt in aller Regel von der Willkür der Standesbeamten ab,
  • natürlich gibt es auch Luzifers und Lucifers in Deutschland, die wurden von verschiedensten Standesämtern eingetragen. Seit ein paar Tagen gibt es auch einen Lucifer mehr. Verboten ist da also nichts. Nicht zuletzt, weil die ganze Sache mit der Teufelsassoziation Schwachsinn ist. Wie sagte der Arzt dazu doch: Wer sich ein wenig mit der Materie auskennt, der weiß doch, dass das nichts mit dem Teufel zu tun hat.

Wie kam es trotzdem zur Assoziation mit dem Teufel? Dazu muss man sich die Geschichte ansehen und auch die Herkunft des Namens.

  • Lucifer kommt aus dem Lateinischen, meint Lichtträger / Morgenstern / Venus. In dieser Form symbolisiert es die damalige Mythologie.
  • Lucifer in diesem Zusammenhang beschreibt auch Jesus (siehe Neues Testament oder auch das Exsultet). Es gibt sogar einen katholischen Heiligen, der Lucifer heißt.
  • Die Sache mit dem Teufel kam dann im Mittelalter auf. Spannend ist hier auch eine mehr oder weniger falsche Bibelübersetzung der King-James-Bibel, wo das kleingeschriebene lucifer plötzlich als Name Lucifer großgeschrieben wurde.
  • Die alten Übersetzer/Ausleger der Bibel (Origenes, Tertullian, Augustinus von Hippo) haben lucifer diesbezüglich auch noch klein geschrieben und unabhängig von  der Kleinschreibung, rein von der Interpretation her, nicht mit dem Teufel identifiziert. Selbst Martin Luther hat noch von einem groben Fehler gesprochen, den Teufel hier mit dem Wort Lucifer in Verbindung zu bringen.
  • Es handelt sich demnach um das Reinlesen und Reininterpretieren von etwas in einen Text, das es so gar nicht gibt. Hier ist insbesondere Isaiah 14:12-17 zu benennen.

Das soweit zum Lucifer und zum Hintergrund. Nun ist es richtig, dass die Standesbeamten leider nach dem eigenen Befinden Namen ablehnen können. Das ist so ähnlich wie mit der Asylsache bei Migranten: Stehst du an der Grenze und sagst Asyl, kommst du rein. Sagt der Standesbeamte was vom Kindeswohl, bist du raus. Völlig egal, ob da etwas Wahres dran ist.

Das heißt letztlich:

  • Man ist gut beraten, sich im Vorfeld seiner Namenswahl ein Gutachten zu holen, wobei hier die Namensberatung der Universität Leipzig zu empfehlen ist (denn die sehen Lucifer/Luzifer nicht so kritisch wie die Gesellschaft für deutsche Sprache, die den Namen (noch) nicht empfiehlt).
  • Ansonsten bleibt nur auf Knatsch aus zu sein und vor Gericht zu ziehen. Präzedenzfälle sind zu begrüßen.

Wäre es vor diesem Hintergrund  zu einer Verhandlung gekommen, schätze ich mal so freimütig, dass das Gericht den Namen nicht verboten hätte. Da hätte sich der Staat weit aus dem Fenster lehnen und die Eltern als Satanisten brandmarken müssen, um wirklich eine Zuordnung zum Bösen herzustellen und dem Kindeswohl zu schaden.

Lucifer/Luzifer ist also nicht der ursprüngliche Name des Bösen und er ist nicht verboten, sondern wird mit gewisser Regelmäßigkeit auch als Name von Standesämtern eingetragen. Man muss nur hoffen, dass der Standesbeamte einen guten Tag hat und kein unwissender Mensch ist.

Für noch mehr Details kann man mich aber gern privat anschreiben.

Quellen dabei sind übrigens:

Albani, M. (2004): The Downfall of Helel, the Son of Dawn, in: Auffarth, C. & Stuckenbruck, L. T. (Eds.): The Fall of the Angels, S. 62.
Bamberger, B. J. (2006): Fallen Angels: Soldiers of Satans Realm, S. 148f.
Berlin, A. (2011): The Oxford Dictionary of the Jewish Religion, S. 651.
Calvin, J. (2007): Commentary on Isaiah, I: 404.
Dembski, W. A. (2009): The End of Christianity, S. 219.
Fekkes, J. (1994): Isaiah and Prophetic Traditions in the Book of Revelation, S. 187.
Frick, K. R. H. (2006): Satan und die Satanisten I-III, Teil I, S. 193 u. 216.
Kelly, J. F. (2002): The Problem of Evil in the Western TRadition, S. 44.
Jeffrey, D. L. (1992): A Dictionary of Biblical Tradition in English Literature, S. 199.
Link, L (1995): The Devil, A Mask without a Face, S. 24.
Ridderbos, J. (1985): The Bible Student’s Commentary: Isaiah, S. 142.
Theißen, G. (2009): Erleben und Verhalten der Christen, S. 251.

LG

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Mustervorlage für den Gender-Hinweis in Hausarbeiten und co: Gendern und geschlechtsneutrales Formulieren richtig erklärt

Mein Vorschlag für den absurden Gender-Hinweis nachfolgend.

In dieser Arbeit werden die generischen Begriffe wie Schüler, Student oder Fachkraft verwendet. Es werden mit diesen generischen Begriffen stets alle Geschlechter gemeint. Dies stellt nicht nur den klassischen Fall von Sprache dar, sondern gebietet sich auch aus verschiedenen Gründen:

  • Die deutsche Sprache kennt drei Geschlechter. Eine pauschale Zuordnung von sprachlichen zu biologischen Geschlechtern ist nicht existent.
  • Eine sprachliche Kenntlichmachung der biologischen Geschlechter im Text ist nicht konsequent durchzuhalten, da es keine einheitliche Form dafür gibt.
  • Eine sprachliche Kenntlichmachung der biologischen Geschlechter im Text vernachlässigt das dritte Geschlecht des Diversen und ist demnach diskriminierend.
  • Eine sprachliche Kenntlichmachung der biologischen Geschlechter macht das Lesen eines Textes unmöglich oder sorgt für weitere Diskriminierung, da unterschiedliche Lesarten gegeben sein können.

Demnach wird nicht aus Gründen einer vermeintlich besseren Lesbarkeit auf die generischen Begriffe zurückgegriffen, sondern stattdessen aus Gründen der Sprachlogik, der Einheitlichkeit und der Anti-Diskriminierung.

Also ich würde es so unterschreiben und Knatsch riskieren.

LG

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Doch wieder starten: Berliner Polizei, Seenotrettung, Migration …

Ich überlege ernsthaft, ob ich doch wieder blogge und meinen Frust von der Seele schreibe. Bei so viel Unsinn, der läuft und einfach nicht weniger wird, liegt es ja nahe, da auch etwas dazu zu sagen. Über MeTwo habe ich mich immerhin schon in einem Kommentar auf einen Beitrag kürzlich verächtlich geäußert – und dabei bleibt es auch erstmal.

Jetzt? Will die Berliner Polizei im EU-Ausland neue Leute anwerben. Voraussetzung? Die Sprache, die man ja über die Goethe-Institute lernen könne. Dass die Leute im EU-Ausland oft genug ein ganz anderes Wertesystem haben, dem mitunter jede Kompatibilität abhanden geht, scheint da gar nicht zu interessieren. Selbst innerhalb der EU sind ja die Werte schon grundverschieden …

Sieht für mich nach einer weiteren Lösung aus, die einen Charakter des Dümmstmöglichen aufweist. Gleichzeitig scheint sich das aber auch in die gegenwärtigen Verfahren einzureihen: Kulturelle Bildung der Migranten? Integration der Migranten? Am Arsch. Es wird ja noch nicht mal die Sprache vernünftig gelernt. Zumeist dürfte man nicht mal den Migranten einen Vorwurf machen können, sondern dem Staat. Der ist es doch, welcher diese Zustände am laufen hält, wo man gleich noch mal einen Seitenhieb gegen die Leute austeilen kann, die kürzlich hier ein Banner vom Völkerschlachtdenkmal gehängt haben.

Seenotrettung schön und gut, aber solange man die Leute dann jedes Mal nach Europa karrt, anstatt zurück zur Küste, wo sie herkommen, wird sich nichts an der bisherigen Problematik ändern. Ganz hart ausgedrückt? Wenn man sie nicht zurückführen kann und solange es auch keine hinreichenden Einwanderungsgesetze gibt, dann muss man die Leute ertrinken lassen. Nur dann wird sich irgendwann rumsprechen, dass es vielleicht keine so gute Idee ist, mit einem überbelegten Schlauchboot nach Europa übersetzen zu wollen. Sie jedes Mal hierher zu holen ist keine Lösung, gerade vor dem Hintergrund fehlender kultureller Bildung und fehlender Integration.

Nichts gelernt aus den Gastarbeitern. Da können manche nach 60 Jahren BRD ja noch nicht mal die Sprache.

LG

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Blogpause

Ja, so sieht es aus. Ich alter Hass-Verbreiter und Kinder-zu-Gewalttätern-Erziehender mache eine Pause. Mal wieder, muss man ja sagen. Hatte zwischendurch ja immer die eine oder andere Pause, wobei ich jüngst ja zwei Jahre und jetzt drei Monate durch-gebloggt habe.

Vieles wurde entlarvt, viele offene Fragen bleiben, viel Wut in die Welt gelassen. Muss mich jetzt weiter meiner Kindererziehung widmen, da habe ich einfach keine Zeit, hier ständig was vorzubereiten – denn ob man es glaubt oder nicht: Das kostet Zeit.

Wo man auch einmal bei den Kindern ist: Verfickte künstliche Sommerzeit am Arsch! Erkläre dem Kind mal, dass es jetzt eine Stunde eher (später) ins Bett oder aufstehen soll. Da hat ja mein Biorhythmus schon Probleme.

Eines Tages wird es vielleicht wieder weiter gehen. Bin ich mir sicher, der Irrsinn in der Welt wird ja nicht weniger. Bis dahin bin ich ja über die üblichen Kanäle meiner E-Mail-Adresse oder ICQ-Nummer zu erreichen.

Aber erstmal brauche ich einfach Ruhe und muss meine Zeit eben in andere Dinge stecken. Beispielsweise auch in die Bewaffnung und Kampfausbildung der Kinder. Ich meine: Bei einem Anstieg von 670% an schweren Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung hier in Leipzig und übelstem religiösem Mobbing an Schulen bundesweit kann man wohl nicht mehr vorsichtig genug sein.

LG

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Konzept von Leben und Tod

Ein 9jähriger hat seine 13jährige Schwester erschossen. So weit so bizarr. Mein erster Gedanke war: Vermutlich so geschehe in Amerika. Wer hätte das gedacht, es war tatsächlich in Amerika – das hat es schon mal weit weniger bizarr wirken lassen.

Schelmisch mag man an der Stelle meinen: Schade eigentlich, dass die Schwester keine Waffe hatte. Sonst hätte sie sich bestimmt wehren können.

Weitaus bizarrer finde ich, dass 1. wieder die alte Gewalt-und-Spiele-Diskussion raus geholt wird, anstatt sich zu fragen, wie der Knabe überhaupt wieder an die Waffe gekommen ist oder welche sozialen und psychologischen Probleme da im Hintergrund stehen. Denn hätte er keine Schusswaffe gehabt, hätte er seiner Schwester wohl das Nudelholz übergezogen. Von dem her nimmt das nicht mal etwas.

Aber wie kann es überhaupt dazu kommen? Spiele sind es erwiesenermaßen ja nicht, sodass hier ganz andere Probleme zugrunde zu legen sind. Aber die sind komplexer und werden deswegen gern ausgeklammert.

Ganz wirr finde ich übrigens Statements, die dem Jungen ein Verständnis von Leben und Tod absprechen. Er ist ja noch so jung und weiß doch gar nicht, was er getan hat. Ja, wenn er geistig behindert ist, wird er das nicht wissen. Aber ein normales 9-jähriges Kind dürfte mit dem Konzept von Leben und Tod, dass das eine nun mal ziemlich endgültig ist, erst recht, wenn man dem anderen eine Kugel in den Kopf jagt, durchaus vertraut sein. Andererseits: Amerika. Wen wundert es noch, da sind die Leute vielleicht nicht ganz so vertraut mit wichtigen Konzepten.

LG

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