Die Epoche des Heiligen Ordens I, II und III

Der erste Teil vom neuen Zyklus hat es zu Kindle geschafft: Der Aufstieg der Schwingen, die Epoche des Heiligen Ordens I: Feymandra. Das Cover kommt dabei von dort. Diesmal nicht von „meinem“ Polen.

 

Auch der zweite Teil ist nun drin: Die Legenden Alter Zeiten.

 

Und jetzt ist der letzte Teil da: Der Befreiungskrieg.

 

LG

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Zur Eintragung des Namens Lucifer / Luzifer als Vorname durch deutsche Standesämter #2

Lucifer ist immer noch nicht „offiziell“ ein zugelassener Vorname in Deutschland. Das jedenfalls findet man, wenn man weiterhin auf Google sucht. Das ist natürlich spannend, als dass ich das Gutachten hier vorliegen habe, was etwas anderes meint. Aber hey, Fake News haben doch längst den Mainstream erreicht. Zuletzt konnte man das meines Wissens bei einem RTL-Artikel bewundern … ja, gut. RTL ist jetzt kein Garant für Qualitätsjournalismus, aber auch bei Spiegel Online darf man das ein ums andere Mal von einer Qualität sprechen, die Relotius erröten ließe. Etwa, wenn szenebekannte Mobber sich als Opfer profilieren.

Aber zurück zum Thema. Lucifer als Vorname ist eintragungsfähig. Zeigen sogar gerichtliche Verfahren.

Bezüglich nun Lucifer als Vorname stellte ich mir jüngst die Frage, wie ich ein weiteres Kind nennen würde. Ich blieb am Ende bei „Judas JHWH“ hängen. Make Judas great again? Judas immerhin gibt es (auch historisch, kürzlich beispielsweise in einem Kirchenbuch 1780 rum in Kohout/Hahnberg entdeckt, wenn ich mich da richtig erinnere. Da hatten eine ganze Reihe von Kindern den Namen bekommen, weil der Pfarrer so hieß). JHWH könnte natürlich gewöhnungsbedürftig sein und ein starkes Motto setzen. Aber nach Abcde als Vorname wäre ein Jhwh sicher auch machbar.

Ah, die Namensgebung. Neben Stalking seitens der Ahnenforschung durchaus auch ein Hobby von mir.

LG

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Ihr woken Schneeflocken habt sie nicht mehr alle

Die Woke-Kultur um die Social-Justice-Warriors haut jeden Tag einen raus. Alleine die Twitter-Trends sind natürlich grandios.

-> BoycottGenshinImpact als Beispiel 1.

Weil das Asia-Spiel wohl Charakterdarstellungen sexualisiert und fast nur weiße Charaktere bietet. Ihr seid doch bescheuert, aber wirklich. Nach der Logik müsste man jedes (!) Anime und Manga (!) canceln und boykottieren. Schon mal die Brüste dort gesehen? Da kommen zwölfjährige Figuren an die Oberweite einer Gina-Lisa Lohfink ran! Jedes Asia-Spiel hat eine starke Sexualisierung und das ist ok. Soll jedes Spiel, jeder Film, jeder Stuhlgang vielleicht die Fülle einer Venus von Willendorf haben oder was-weiß-ich für Merkmale, damit bitte schön keine Sexualisierung mehr möglich ist? Vielleicht nehmen wir lieber Fische als Darsteller (wobei dann manche auch an Sextina Aquafina denken könnten) oder wir nehmen Transsexuell… nein, lieber nicht.

Also ihr wisst, worauf ich hinaus will. Wer denen ins Gehirn geschissen hat, habe ich gefragt!

Und noch zum Thema Whitewashing, was da aufkam, ganz abseits der Sexualisierung: Wie ist bitte die Farbigen-Quote in China und Japan, so in etwa: Null? Aber ja, hey, ein chinesischer Hersteller wird bestimmt eine Farbigenquote machen, weil: genau.

Am besten wir canceln nicht nur Mangas und Animes und Asia-Spiele Am besten wir canceln gleich China und die Sushi-Esser aus Japan mit.

-> Struktureller Rassismus im Herrn der Ringe als Beispiel 2.

Da mockiert sich hier einer darüber ( https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zuendfunk/warum-der-herr-der-ringe-auch-rassistisch-gelesen-werden-kann-100.html ), dass in den Herrn der Ringe-Filmen Rassismus stecken könnte. Stecken könnte. Ja, in deiner Atemluft stecken glaube auch zu viele Pilze, denn anders kann ich mir diesen geistigen Durchfall nicht erklären. Alle coolen Völker sind weiß, alle Hauptdarsteller alte weiße Männer, alle bösen Völker sind die farbigen Orks? Hat der den Film überhaupt gesehen, ich meine, es gibt auch verschieden farbige Orks, manche sind hellhäutig – und davon abgesehen, interkultureller Austausch fehlt, Frauen fehlen, Tolkien hat Rassenkunde betrieben? Wie viel Alkohol muss man trinken, um so einen Spuk von sich zu geben und noch nicht ins Koma zu fallen? Tolkien hat überhaupt nicht spezifiziert, welche Farben welche Rassen haben und der Shit ist Fantasy und ich würde meinen, dass es zu Tolkiens Zeit von den Quoten der Farbigen eher so in die chinesische Richtung ging und es mit Frauenrechten auch nicht so weit her war.

Ist schon so seltsam genug, wenn aus weißen Figuren plötzlich schwarze werden um der lieben Quoten willen und schwarze Figuren nur von schwarzen Synchronsprechern gesprochen werden dürfen. Wie wäre es denn, wenn wir Wakanda im nächsten Marvel-Relaunch mal mit weißen Darstellern besetzen? Wäre nur fair oder?

Nur weil irgendwas mono-weiß, mono-schwarz oder mit der ganzen Farbpalette durch besetzt ist, muss es nicht gut oder schlecht sein. Aber um der Quoten willen irgendwelche Scheiße zu casten (oder um der Quoten willen Oscar-Preise zu vergeben) ist schlicht dumm, mal davon abgesehen, dass, wenn man realistisch ist, die Quoten der Farbigen weder hier noch in den USA so sind, wie sie in den medialen Produktionen rüber gebracht werden. Sicherlich sind die Zeiten vom „Quotenneger“ vorbei. Das heißt aber nicht, dass man nun auf Teufel komm raus nun jedes Mal nach der sexuellen Präferenz, Religion, Pigmentierung etc. schauen muss, nur damit ja jeder repräsentiert ist – aber bitte: Bei Mördern darauf achten, dass es sich um weiße Leute, am besten männlich, handelt. Nicht, dass wir eine Transe dafür nehmen und dann die LGBTQI*-Community queer geht, weil sie sich schlecht dargestellt fühlt und man mit der Darstellung z. B. einer Transe als Mörder gleich transphob ist.

Wer ernsthaft sucht, wird sicher auch im blauen Himmel Rassismus finden, weil der ja so hell ist und die bösen schwarzen Gewitterwolken erst, alter, diese Welt ist aber auch so feindlich gegenüber den Farbigen und unterdrückt sie selbst beim Wetter!

Alles klar. Was will dieser geistig debile Haufen von woken Schneeflöckchen nicht alles canceln und wo wird nicht Rassismus gewittert (außer bei sich selbst, weil da ist das ja positive Diskriminierung). Wer denen ins Gehirn geschissen hat, habe ich übrigens gefragt! Keiner eine Antwort? Unsere Gesellschaft ist echt am Arsch.

/Rant

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Generisches Maskulinum und generisches Femininum – und Menschen mit einem Geschlechtsfetisch

Jürgen Braun spricht Claudia Roth als Frau Präsident an – und die üblichen Grammatiknazis regen sich natürlich darüber auf, dass er einerseits nicht gendert und andererseits „der generische Maskulinum“ sagt.

Ok, er hatte kurz „das generische Maskulinum“ auf dem Schirm und nicht jeder muss alles wissen. Oder wisst ihr, dass es das Wort „böotisch“ gibt? Nein? Ist alt, aber existent. Zuletzt hatte ich das gefunden in einem Lexikon der deutschen Sprache von 1865 mit der Beschreibung „stumpfsinnig, dumm“. Gefällt mir und hat den Weg in meinen Sprachschatz als Archaismus gefunden.

Soweit dazu.

Nun sehe ich das tatsächlich wie Jürgen Braun. Auch meine Töchter sind beispielsweise Patienten (!) beim Arzt (!) und auch eine Frau darf als Kunde (!) angesprochen werden. Auch eine Marlies Krämer, die sich durch alle Instanzen gegen die Sparkasse versucht hat durchzuklagen. Völlig egal, ob hinter dem Patient, dem Arzt oder dem Präsidenten nun ein Mann oder eine Frau steckt.

Also darf auch Merkel als Kanzler und Roth als Präsident des Bundestags bezeichnet werden. Generische Begriffe sind für alle da, das ist ja das schöne, und sie meinen alle mit.

Wer das anders sieht, der möge bitte anfangen, mal die generischen Feminina zu gendern. Ich freue mich schon sehr auf Neologismen zu Koryphäe, Fachkraft, Trantüte, Waise, Person, Fee usw.

Wer wirklich glaubt, dass er eine besondere Anrede braucht, der hat sie nicht mehr alle und sollte sich Hilfe für seine Selbstwahrnehmung und Resilienz suchen. Denn er hat offenbar einen Geschlechtsfetisch, der nicht mehr normal ist.

Ähnlich sehe ich das übrigens, wenn eine Frau meint, ihr Kopftuch nie ablegen zu dürfen und meint, sich in ein Gericht als Richter oder Anwalt damit stellen zu müssen. Wer seine Religion so fundamental auslebt, dass er sein Kopftuch nicht mal für eine Verhandlung wegstecken und Neutralität beweisen kann, der hat in einem öffentlichen Amt (sei es als Lehrer oder Richter oder anderswo) schlicht nicht die geringste Qualifikation für dieses Amt – und sollte sich auch mal um Hilfe bemühen.

(Ich meine, was kommt als nächstes: Richter mit Parteiabzeichen, in Jogginghose oder Sandalen? Die Leute haben doch zu viel Lack gesoffen, seit die Baumärkte wieder offen sind.)

LG

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Reefa jetzt auch im Ausweis #4

Es ist geschehen. Tada.

Endlich hört der Unfug mit „Reefa Reefa“ auf, wenn man bei Online-Dokumenten Vor- und Nachname eintragen muss! Sowas sagt einem aber auch niemand vorher. Das ist wie dieser Unsinn mit „Bitte keine Zahlen im Straßennamen“, danke. Vor allem, wenn man dann versucht, seine Straße auszuschreiben, gerät man an auch wieder an die Grenzen: „Straßenname zu lang“, alter! Moderne Technik am Arsch.

LG

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Reefa jetzt auch im Ausweis #3

Ein Künstlername im Ausweis ist schön. Das Problem ist, dass ein alleiniger Künstlername mitunter zu Problemen führt. Nämlich immer dann, wenn ein Dokument einen Vor- und einen Nachnamen verlangt. An dieser Stelle musste ich immer „Reefa Reefa“ schreiben, was natürlich, wenngleich rechtlich nicht zu beanstanden, absurd aussieht.

Deswegen bin ich ab jetzt Reefa Frostwind.

Die Bestätigung zur Beantragung des neuen Passes habe ich schon mal. Jetzt muss ich nur noch zum Amt, den Pass beantragen und ihn später abholen. Dann folgt auch wieder ein Foto.

Mit Reefa Frostwind und den damit verbundenen Initialen RF passt auch der Siegelstempel, den ich habe. Muss nur noch schauen, wie ich den Namen im Blog etc. ändern kann. Hurra, Technik.

LG

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Vom Planen eines perfekten Mordes

Nachdem mein Suizid-Beitrag hier schon derjenige Beitrag ist, der am häufigsten geklickt wird – mich würde ja interessieren, ob es geholfen hat, aber das dürfte schwer herauszufinden sein – und nachdem ich des Öfteren über möglicherweise fremd wirkende Dinge nachdenke, dachte ich mir, ich schreibe einen neuen Beitrag zu einem nicht weniger spektakulären Thema: Mord. Nicht nur irgendein Mord, denn mit einer Axt kann jeder daher kommen. Es geht um den perfekten Mord

Ich stellte mir jedenfalls kürzlich die Frage, wie man eigentlich einen perfekten Mord begehen könnte. Gleichwohl ist die Beschreibung eines perfekten Mords natürlich selbst schon schwierig – denn ein perfekter Mord dürfte sich dadurch auszeichnen, dass niemand auf den Täter kommt. Wenn man einen Obdachlosen umbringt, den plakativ gesprochen keiner vermisst, dann wird wahrscheinlich auch keiner danach suchen. Spannender ist der Fall also, wenn es jemanden trifft, der auch vermisst wird. Die Suche nach dem Täter und der fehlende Erfolg eben jener Suche zeichnen meines Erachtens nach den perfekten Mord aus.

Das als Beschreibung, was überhaupt einen perfekten Mord definieren könnte. Entsprechend bleibt die Frage, wie man ein Auffinden des Täters, das heißt also der eigenen Person, effektiv verhindert, wenn nun die Leiche vor einem liegt.

Egal wie ich es drehe und wende, ich bleibe dabei hängen, dass die Leiche entsorgt werden muss. Sicherlich kann man eine Leiche immer im Wald verscharren, in einen Fluss werfen oder auch im Meer versenken, wenn man zufällig am Meer wohnt. Aber da besteht zwangsweise das Risiko, dass sich diese Leiche irgendwann wieder auffindet. Selbst dann gilt dieses Risiko, wenn Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden wie z. B. das Befestigen eines schweren Steins im Opfer. Diesen könnte man in den Brustkorb des Opfers setzen, denn Kleidung oder Seile würden vielleicht der Witterung zum Opfer fallen und die Leiche würde dann irgendwo an den Strand getrieben werden. Auch mit Stein im Brustkorb und dem Opfer am Meeresboden ist nicht ausgeschlossen, dass es durch einen Taucher oder meinetwegen Google Earth entdeckt wird.

Es bleibt demnach dabei, dass die Leiche verschwinden muss. Und mit Verschwinden meine ich verschwinden. Angenommen man kann die Leiche zu sich in den Keller oder die Wohnung bringen und man verliert dabei nicht allzu viele belastende Indizien wie sein eigenes Blut am Tatort, stellen sich nur mehrere Probleme:

  • Man hat das ganze Blut um sich herum,
  • man hat Knochen, Sehnen und alles andere an Innerei, also Fette, Eiweiße und das ganze Zeug,
  • möglicherweise, neben sowas wie schwer zersetzbaren Gallensteinen, natürlich auch Metalle und Prothesen,
  • man hat nach geraumer Zeit den Geruch von sowohl Fäkalien als auch Verwesung,
  • und man muss das ganze Zeug irgendwie loswerden.

Sicherlich kann man jetzt einfach sagen, dass man sich sein Ölfass nimmt und die Leiche einfach in beispielsweise über die Kombination von Flusssäure und Salpetersäure auflöst. Ist ja des Öfteren der Renner. Nur hat man das als Normalsterblicher sicher nicht in rauen Mengen zur Verfügung, vom Ölfass mal ganz abgesehen, was den ganzen Unfug auch mitmachen muss. Darüber hinaus zeigt sich, dass die Leichen auf diese Weise wohl auch gewisse Spuren zurücklassen, die charakteristisch sind und unter dem Mikroskop auch in den Abflussrohren nachgeprüft werden können.

Hat man die entsprechenden Behältnisse zur Verfügung, rührt man regelmäßig im Säurefass und kümmert sich um größere Klumpen der Leiche separat, ist das sicherlich trotzdem eine nicht allzu schlechte Variante. Denn im Regelfall wird jetzt niemand das Abflussrohr untersuchen …

… mit der Leiche im Haus scheint es mir am besten, die zu zerkleinern und über die Toilette zu entsorgen. Knochen, Sehnen, Gewebe: Bekommt man auf dem heimischen Küchentisch sicherlich super zerkleinert – und wenn nicht, muss man sich eben ein Fleischerbeil oder eine Knochensäge kaufen. Am besten nur mit einem gewissen Vorlauf, sodass nicht von dem Amazon-Kauf der Knochensäge und dem Verschwinden einer Person des Umfelds eins und eins zusammen gezählt wird. Die Überreste kann man dann Stück für Stück den Orkus runter jagen.

Dabei sollte man nur beachten:

  • Zu lange und zu viel Lärm beim Zerkleinern der Leiche ist nicht so günstig, denn dann werden andere vielleicht aufmerksam. Also besser zur Mittagszeit das Fleisch und die Knochen zertrümmern, dann denken die anderen vielleicht, man macht nur Schnitzel.
  • Die Leichenteile müssen klein genug sein, um nicht zufällig die Rohre zu verstopfen.
  • Es muss auch etwas gegen den Geruch getan werden und gegen den Schmutz. Immerhin ist das eine langwierige Prozedur.

Der erste Punkt ist sicherlich einfach. Man macht es leise oder man macht es regelmäßig – oder man riskiert etwas mehr und versucht es als Hausarbeit zu verkaufen. Auch der zweite Punkt dürfte wenige Probleme bereitstellen. Wenn alles Matsch ist, fließt es sicher.

Nur der dritte Punkt dürfte, mal vom unerkannten Transport der Leiche im Kofferraum zuvor, eine große Herausforderung werden. Gegen den Schmutz beim Zerkleinern hilft sicherlich eine Plastikplane. Die dürfte von der Autofahrt und der Aufbewahrung im Kofferraum, man will ja kein rot geflecktes Leder haben, sicherlich noch vorhanden sein. Die Plane oder was man auch immer drunter leg, muss man hinterher und zwischendurch nur ausreichend reinigen. Denn eine blutüberströmte Plane im nächstbesten Mülleimer zu entsorgen und dadurch aufzufliegen, nachdem man sich so viel Mühe mit einer Leiche gemacht hat, wäre wirklich schade. Also selbst wenn man kein Tatortreiniger ist, braucht man ausreichende Reinigungsmittel!

Der Geruch steht dann wieder auf einem anderen Blatt. Hier ergibt sich schließlich das Problem der langwierigen Prozedur. Es ist anzunehmen, dass so eine Leiche schnell stinkt. Gegen den Geruch beim Arbeiten kann man sicherlich noch etwas tun. Abzugshaube an, Fenster auf und vielleicht etwas Deo versprühen? Immerhin arbeitet man ja nicht den ganzen Tag. Vielleicht hilf es auch, nebenbei ein schönes Gulasch zuzubereiten, dann hat man einen anderen natürlichen Geruch, der vielleicht überdeckend wirkt.

Vielleicht. Hier ergibt sich also ein offenes Problem. Ungeachtet dessen fängt die wirkliche Problematik mit dem Geruch an, wenn die Verwesung einsetzt. Genau hier muss man dem ganzen Prozess sicherlich zuvor kommen und die Leiche beispielsweise einfrieren. Eine erste Zerkleinerung und das Einfrieren in handlichen Tüten dürfte dabei ohne Weiteres machbar sein. Auf der anderen Seite ist natürlich problematisch, dass sich das Zerkleinern dadurch verzögert – denn jedes Mal muss so ein Sack mit Leichenteilen erst einmal aufgetaut werden.

Also heißes Wasser, Sack rein, warten …

… und dann muss man schauen, wie es riecht. Dann muss man Maßnahmen ergreifen wie die oben beschriebenen Möglichkeiten. Zum Zwecke der besseren Nachforschung überlege ich mir aber gerade, mir mal ein Huhn oder dergleichen frisch schlachten zu lassen und das Ganze auszuprobieren in der heimischen Tiefkühltruhe. Da wird man sicherlich Schlüsse ziehen können, inwieweit es sich mit dem Geruch bei anderen Lebewesen verhalten dürfte.

Sobald die Leiche nicht mehr gefunden werden kann, dürften selbst belastende Indizien, meinetwegen die DNS-Spur oder ein Fingerabdruck, entfallen. Vorausgesetzt jedenfalls, man verzettelt sich nicht in Widersprüche, gibt allgemein nicht aufgrund des schlechten Gewissens bei und konsultiert im Falle einer Vernehmung erst einmal seinen Anwalt. Ruhe bewahren, schätze ich. Wenn man genügend Zeit hat, kann man sicherlich auch selbst noch den Tatort reinigen, sodass neben der Leiche später auch gleich noch alle potenziell belastenden Spuren verschwinden und so auch die Chance auf eine Vernehmung sinkt. Aber diesen Fall würde ich mal außen vor lassen, zumal nicht jeder einen Hochdruckreiniger und Chemikalien mit sich herumschleppt.

LG

TL;DR: Leiche einfrieren, abschnittsweise zerkleinern, im Klo runterspülen und immer schön reinigen sowie sich um den Geruch kümmern, dürfte, abseits von einigen Restzweifeln, einem perfekten Mord sehr nahe kommen.

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Amanda ist fertig – Fantasmic vorbei

511 Seiten sind es im Moment bei Amanda. Dürfte noch mal eine Revision des Ganzen geben, aber alles in allem ist die Fantasmic-Reihe damit rum. Wer es lesen will, muss mich nur anschreiben.

Werde mich jetzt einem kleinen SciFi-Projekt widmen.

LG

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Zur Eintragung des Namens Lucifer / Luzifer als Vorname durch deutsche Standesämter

‚Lucifer ist kein zugelassener Vorname in Deutschland. Das hat Gericht in Kassel entschieden.‘

Den Unsinn las ich kürzlich. Genau auf diese Weise kommt es, dass Leute den Medien nicht vertrauen:

  • die Sache mit dem Lucifer, der dann Lucian genannt wurde, hat das Gericht in Kassel nicht entschieden. Es wurde kein Urteil gefällt. Die Eltern haben sich einfach von einer Alternative überzeugen lassen, sodass es nicht zu einer Verhandlung kam,
  • verbotene Vornamen gibt es nicht allzu viele, wenn überhaupt. Selbst Kain und Judas gibt es als Namen. Das Ganze hängt in aller Regel von der Willkür der Standesbeamten ab,
  • natürlich gibt es auch Luzifers und Lucifers in Deutschland, die wurden von verschiedensten Standesämtern eingetragen. Seit ein paar Tagen gibt es auch einen Lucifer mehr. Verboten ist da also nichts. Nicht zuletzt, weil die ganze Sache mit der Teufelsassoziation Schwachsinn ist. Wie sagte der Arzt dazu doch: Wer sich ein wenig mit der Materie auskennt, der weiß doch, dass das nichts mit dem Teufel zu tun hat.

Wie kam es trotzdem zur Assoziation mit dem Teufel? Dazu muss man sich die Geschichte ansehen und auch die Herkunft des Namens.

  • Lucifer kommt aus dem Lateinischen, meint Lichtträger / Morgenstern / Venus. In dieser Form symbolisiert es die damalige Mythologie.
  • Lucifer in diesem Zusammenhang beschreibt auch Jesus (siehe Neues Testament oder auch das Exsultet). Es gibt sogar einen katholischen Heiligen, der Lucifer heißt.
  • Die Sache mit dem Teufel kam dann im Mittelalter auf. Spannend ist hier auch eine mehr oder weniger falsche Bibelübersetzung der King-James-Bibel, wo das kleingeschriebene lucifer plötzlich als Name Lucifer großgeschrieben wurde.
  • Die alten Übersetzer/Ausleger der Bibel (Origenes, Tertullian, Augustinus von Hippo) haben lucifer diesbezüglich auch noch klein geschrieben und unabhängig von  der Kleinschreibung, rein von der Interpretation her, nicht mit dem Teufel identifiziert. Selbst Martin Luther hat noch von einem groben Fehler gesprochen, den Teufel hier mit dem Wort Lucifer in Verbindung zu bringen.
  • Es handelt sich demnach um das Reinlesen und Reininterpretieren von etwas in einen Text, das es so gar nicht gibt. Hier ist insbesondere Isaiah 14:12-17 zu benennen.

Das soweit zum Lucifer und zum Hintergrund. Nun ist es richtig, dass die Standesbeamten leider nach dem eigenen Befinden Namen ablehnen können. Das ist so ähnlich wie mit der Asylsache bei Migranten: Stehst du an der Grenze und sagst Asyl, kommst du rein. Sagt der Standesbeamte was vom Kindeswohl, bist du raus. Völlig egal, ob da etwas Wahres dran ist.

Das heißt letztlich:

  • Man ist gut beraten, sich im Vorfeld seiner Namenswahl ein Gutachten zu holen, wobei hier die Namensberatung der Universität Leipzig zu empfehlen ist (denn die sehen Lucifer/Luzifer nicht so kritisch wie die Gesellschaft für deutsche Sprache, die den Namen (noch) nicht empfiehlt).
  • Ansonsten bleibt nur auf Knatsch aus zu sein und vor Gericht zu ziehen. Präzedenzfälle sind zu begrüßen.

Wäre es vor diesem Hintergrund  zu einer Verhandlung gekommen, schätze ich mal so freimütig, dass das Gericht den Namen nicht verboten hätte. Da hätte sich der Staat weit aus dem Fenster lehnen und die Eltern als Satanisten brandmarken müssen, um wirklich eine Zuordnung zum Bösen herzustellen und dem Kindeswohl zu schaden.

Lucifer/Luzifer ist also nicht der ursprüngliche Name des Bösen und er ist nicht verboten, sondern wird mit gewisser Regelmäßigkeit auch als Name von Standesämtern eingetragen. Man muss nur hoffen, dass der Standesbeamte einen guten Tag hat und kein unwissender Mensch ist.

Für noch mehr Details kann man mich aber gern privat anschreiben.

Quellen dabei sind übrigens:

Albani, M. (2004): The Downfall of Helel, the Son of Dawn, in: Auffarth, C. & Stuckenbruck, L. T. (Eds.): The Fall of the Angels, S. 62.
Bamberger, B. J. (2006): Fallen Angels: Soldiers of Satans Realm, S. 148f.
Berlin, A. (2011): The Oxford Dictionary of the Jewish Religion, S. 651.
Calvin, J. (2007): Commentary on Isaiah, I: 404.
Dembski, W. A. (2009): The End of Christianity, S. 219.
Fekkes, J. (1994): Isaiah and Prophetic Traditions in the Book of Revelation, S. 187.
Frick, K. R. H. (2006): Satan und die Satanisten I-III, Teil I, S. 193 u. 216.
Kelly, J. F. (2002): The Problem of Evil in the Western TRadition, S. 44.
Jeffrey, D. L. (1992): A Dictionary of Biblical Tradition in English Literature, S. 199.
Link, L (1995): The Devil, A Mask without a Face, S. 24.
Ridderbos, J. (1985): The Bible Student’s Commentary: Isaiah, S. 142.
Theißen, G. (2009): Erleben und Verhalten der Christen, S. 251.

LG

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Mustervorlage für den Gender-Hinweis in Hausarbeiten und co: Gendern und geschlechtsneutrales Formulieren richtig erklärt

Mein Vorschlag für den absurden Gender-Hinweis nachfolgend.

In dieser Arbeit werden die generischen Begriffe wie Schüler, Student oder Fachkraft verwendet. Es werden mit diesen generischen Begriffen stets alle Geschlechter gemeint. Dies stellt nicht nur den klassischen Fall von Sprache dar, sondern gebietet sich auch aus verschiedenen Gründen:

  • Die deutsche Sprache kennt drei Geschlechter. Eine pauschale Zuordnung von sprachlichen zu biologischen Geschlechtern ist nicht existent.
  • Eine sprachliche Kenntlichmachung der biologischen Geschlechter im Text ist nicht konsequent durchzuhalten, da es keine einheitliche Form dafür gibt.
  • Eine sprachliche Kenntlichmachung der biologischen Geschlechter im Text vernachlässigt das dritte Geschlecht des Diversen und ist demnach diskriminierend.
  • Eine sprachliche Kenntlichmachung der biologischen Geschlechter macht das Lesen eines Textes unmöglich oder sorgt für weitere Diskriminierung, da unterschiedliche Lesarten gegeben sein können.

Demnach wird nicht aus Gründen einer vermeintlich besseren Lesbarkeit auf die generischen Begriffe zurückgegriffen, sondern stattdessen aus Gründen der Sprachlogik, der Einheitlichkeit und der Anti-Diskriminierung.

Also ich würde es so unterschreiben und Knatsch riskieren.

LG

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